Dietrich Bonhoeffer – Das Leben riskieren

von Martin-G. Kunze
mit der Theaterinitiative Bühnensturm

Bonhoeffer1 Kopie“Mit einem Theaterstück über das Leben des Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer erobert die hannoversche “Theaterinitiative Bühnensturm“ die Schulen in Norddeutschland. Bereits kurz nach der Premiere sind 40 Vorstellungen ausgebucht.“
(Hanns-Lilje-Stiftung)

Vier Schauspielerinnen und Schauspieler schlüpfen in insgesamt 17 verschiedene Rollen; nur wenige, dafür umso prägnantere Requisiten und Kostümteile unterstützen diese Verwandlungen auf offener Bühne.
Die Zuschauerzahl ist begrenzt, je nach Raumgröße 70 – 100 Personen, die U-förmig um die Spielfläche herum sitzen. Die Zuschauer erleben dicht am Geschehen ein intensives Spiel.

Bonhoeffer2 KopieDietrich Bonhoeffer (1906 – 1945) gilt für viele bis heute als Vorbild. Man kennt ihn als mutigen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, der dafür mit dem Leben zahlte. Doch weniger bekannt ist die Motivation, die den Pastor Dietrich Bonhoeffer in die aktive Widerstandsarbeit führte.
Dieses Theaterstück beschreibt die wichtigsten Lebensstationen Bonhoeffers, seine Zweifel, seine Auseinandersetzung mit der Bibel, mit seiner Kirche und seinem Glauben, die schließlich konsequenterweise zum einzigen für ihn lebbaren Lebensentwurf, der Arbeit im Widerstand, führte.

 

BonhoefferEnsemble KopieDas ca. 70-minütige Stück wird insbesondere an Schulen für das Schuljahr 2007/ 2008 angeboten. Geeignet ist „Dietrich Bonhoeffer – Das Leben riskieren“ für Religionsklassen/ -kurse (der Inhalt ist übrigens abgestimmt mit den Anforderungen des Lehrplans der Oberstufe), aber ebenso für Geschichte, Werte + Normen und aufgrund seiner ungewöhnlichen Konzeption sogar für Darstellendes Spiel.

Die Theaterproduktion “Dietrich Bonhoeffer – Das Leben riskieren“ entstand im Auftrag der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und wird außerdem gefördert durch die Hanns-Lilje-Stiftung und die Klosterkammer Hannover.

Premiere am 17. September 2007
Es spielen: Christoph Linder, Petra Sauermann, Martin-G. Kunze und Johanna Kunze
Regie: Johanna Kunze & Martin-G. Kunze
Kostüme: Christiane Steinkamp

Presse- und Publikumsstimmen:

„Die Darstellung und der Inhalt des Stückes beeindruckten die Schülerinnen und Schüler sehr, was auch durch den starken Beifall zum Ausdruck kam.“
(Nordwest Zeitung, Freitag, 28. September 2007)

“… Vor einem schlichten Bühnenbild agieren die vier Schauspieler in 17 verschiedenen Rollen mit Überzeugungskraft und Intensität. …In der persönlichen Atmosphäre berührte der Stoff ganz besonders. Erst nach einigen Augenblicken des Schweigens honorierte das Publikum die Leistungen der Schauspieler mit Applaus.“
(HAZ/ Leine-Zeitung, Dienstag, 02. Oktober 2007)

“… Ich war sehr beeindruckt von der heutigen Premiere Ihres Bonhoeffer-Stückes und würde Sie sehr gerne zum Spielen an unsere Schule einladen.“
(S. Warnecke, Lehrerin)

“… Professionell ausgewogen war in diesem Theaterstück Information, Dramatik und Darstellungskunst. … Ich bin sehr dankbar dafür, dass durch Ihre Interpretation dieser wichtige, traurige Abschnitt deutscher Historie so lebendig und teilweise erst verständlich wurde… Jedenfalls werde ich in meiner Lehrerbekanntschaft dafür “Reklame“ machen…“
(R. Lorentzen, Arzt i.R.)

“Nochmals herzlichen Dank für die Aufführungen. Die Lehrkräfte und Schüler waren begeistert und haben viel gelernt!! So einen lebendigen Unterricht können wir nicht bieten! … Besser und anschaulicher kann man Schülern der Sek II das Wirken Dietrich Bonhoeffers nicht vermitteln! Ich wünsche mir mehr solcher Aktionen für Schüler!“
(E. Sperling-Fortuin, Jever)

“Die Aufführungen sind sehr gut angekommen. Aus Sicht der Schüler hat die Figur der Skeptikerin das Bild des einschüchternd klugen Menschen Bonhoeffer heilsam in Frage gestellt. Weiter so!“
(F. Wiggermann, Berenbostel)

“Von meiner Seite noch ein großes Lob an die Regie. Der dramaturgische Bogen hat mir hervorragend gefallen.“
(H. Anhalt-Brüggemann, Göttingen)

“Besonders die kritische Stimme, gelungen Johanna Kunze, die in sparsamer Geste und Mimik, aber sehr einprägsam abwechselnd das Gewissen Bonhoeffers, aber auch Zweifler und mögliche kritische Anfragen aus dem Publikum wiedergegeben hat, gab dem szenischen Spiel Struktur.“
(B. Krüger, Lehrerin, in: kranich – Schulzeitschrift des Kranich-Gymnasiums Salzgitter, 1/ 2007)

“Deshalb war besonders die Figur der Zweiflerin eine große Hilfestellung im Verständnis des Menschen Bonhoeffer, da sie Fragen aufgreift, die wir uns in unseren Unterrichtsstunden selbst gestellt haben. (Nun) konnten wir auch Antworten darauf bekommen.“
(F. Truthe, Schülerin, in: kranich – Schulzeitschrift des Kranich-Gymnasiums Salzgitter, 1/ 2007)