Der kleine König Dezember

von Axel Hacke
Eine Koproduktion des Klecks-Theaters und des Theatermuseums Hannover

KonigDezember2aEigentlich sieht er aus wie ein richtiger König mit Krone, rotem Mantel und dickem Bauch. Aber: Er ist sehr, sehr klein, der kleine König Dezember. Und besucht regelmäßig den einsamen, ältlichen „Ins-Büro-Geher“ (so nennt ihn zumindest der König) zum Plaudern und Gummibärchen-Knabbern.

In der Welt des Kleinen Königs wird man groß geboren, ist richtig schlau und geht sofort arbeiten. Mit zunehmendem Alter wird man dann immer kleiner, darf alles wieder vergessen – und hat trotzdem noch das Sagen. Die Kindheit liegt ganz am Ende des Lebens und jeder freut sich drauf. Doch damit nicht genug: Wenn man träumen will, z.B. von einem Leben als Pilot, dann muss man nur vorm Schlafengehen eine der Schachteln im Regal öffnen, und für die Dauer einer Nacht erlebt man die aufregendsten Abenteuer…

 

KonigDezember6Martin Kunze spielt sie beide: den schüchternen, resignierten Büroangestellten und den frechen, aufbrausenden und lebenslustigen kleinen König Dezember. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in ein Traumland inmitten des grauen Alltags. Axel Hackes Geschichte macht ganz leicht, mit fantasievollen Episoden und feinem Humor, auf existentielle Fragen aufmerksam – ein wunderschönes Märchen nicht nur für Kinder. Denn welcher Erwachsene träumt nicht von einer Welt, in der man sorgenfrei alt werden und sich wie ein Kind benehmen darf?
Für seine journalistische Arbeit wurde Axel Hacke 1987 mit dem Joseph-Roth-Preis, 1990 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und im selben Jahr mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Axel Hacke ist, neben seiner Tätigkeit als Journalist, einem breiten Publikum mittlerweile vor allem als Autor bekannt. 1993 erschien “Der kleine König Dezember“, dem zahlreiche weitere Werke folgten.

Premiere am 02. Dezember 2007
Mit Martin-G. Kunze
Regie: Johanna Kunze
Bühne und Kostüme: Christiane Steinkamp

“Der kecke Chaos-Regent: Martin Kunze verkörpert virtuos beide Rollen, … liefert sich selbst unterhaltsame Wortscharmützel. Ein gelungenes Märchen auch für Erwachsene.“
(Neue Presse, 04.12.2007)

“Diese Vorstellung gefällt auch den Kindern.“
(HAZ, 5.12.2007)